648,4 Millionen Dollar an ETF-Zuflüssen – darum kauft Blackrock jetzt wieder Bitcoins
Die Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen erstmals seit Monaten wieder deutliche Kapitalzuflüsse. Innerhalb eines Tages flossen 648,4 Millionen Dollar in den IBIT-ETF von BlackRock, während die Gesamtzuflüsse der Bitcoin-Produkte auf über 840 Millionen Dollar kletterten. Doch was steckt dahinter und wie geht es jetzt für Bitcoin weiter?
Bitcoin gewinnt an Stärke und ETFs verzeichnen wieder massive Kapitalzuflüsse
Am Kryptomarkt ging es in den letzten Tagen wieder deutlich aufwärts. Nachdem BTC seit dem heftigen Flash-Crash im November 2025 in einer Konsolidierungsrange zwischen 85.000 und 100.000 $ festgesteckt hatte, gelang es den Bullen am 3. Januar endlich nachhaltig, über die 90.000-$-Marke auszubrechen. Zwischen dem 8. und 11. Januar erfolgte nochmals ein Retest der 90.000-$-Marke und seitdem ist der BTC-Kurs nicht mehr aufzuhalten. Inzwischen notiert die Leitwährung des Kryptomarkts wieder bei 96.890 $.

Das entspricht einem Wochengewinn von 8 % und einem 24-Stunden-Plus von 2 %. Dadurch steigt Bitcoins Marktkapitalisierung bereits wieder auf 1,93 Billionen $, bei einem 24-stündigen Handelsvolumen von 60 Milliarden $. Der Aufschwung kann dabei unter anderem auch auf das Wiedererstarken des Interesses an den Bitcoin-Spot-ETFs zurückgeführt werden. Die Investitionsvehikel wurden 2024 gelauncht und haben seitdem zu zweistelligen Milliarden-Zuflüssen institutioneller Investoren geführt.
Nachdem die Nettozuflüsse im Oktober 2025 ein Allzeithoch von 62,7 Milliarden $ erreicht hatten, kam es anschließend jedoch wieder zu Abflüssen. Viele institutionelle Investoren reduzierten ihr Risiko, nachdem BTC hier ein neues Allzeithoch von über 126.000 $ erreicht hatte. Bis in den Januar 2026 hinein gab es daher viele Tage, an denen die Bitcoin-Spot-ETFs rote Zahlen schrieben; Nettoabflüsse zwischen 200 und 500 Millionen $ pro Tag waren keine Seltenheit. Doch seit dem 12. Januar scheint sich dieses Bild ins Positive zu drehen.

An diesem Tag gab es erstmals wieder einen kleinen Nettozufluss von 116,7 Millionen $. Darauf folgte am 13. Januar ein massiver Nettozufluss von 753,8 Millionen $, der schließlich heute noch einmal durch einen Zufluss in Höhe von 840,6 Millionen $ übertroffen wurde. Bemerkenswert dabei: Rund 648,4 Millionen $, also etwa ein Drittel der gesamten Zuflüsse, gehen auf den IBIT-Spot-ETF von BlackRock zurück. Der hatte sich über die letzten Jahre klar als Top-BTC-ETF hervorgetan, in den inzwischen mehr investiert wurde, als in alle anderen Bitcoin-Spot-ETFs zusammen.
Darum wird Bitcoin kaufen jetzt wieder attraktiver für Investoren
Das Wiedererstarken des Interesses an Bitcoin-Käufen kann auch auf eine ganze Reihe von Faktoren zurückgeführt werden. Zum einen ist da der Umstand, dass BTC nun wieder ein gutes Stück unter seinem Allzeithoch gehandelt wird und ein solides Bottom um 90.000 $ etabliert hat. Charttechnisch spricht jetzt einiges für ein positives Rebound-Szenario, vor allem in Anbetracht der Kursentwicklung der letzten Woche. Makroökonomisch gibt es für Bitcoin ebenfalls Rückenwind.
In den USA hat die FED bereits 3 Leitzinssenkungen beschlossen und in den nächsten FOMC-Meetings könnten weitere Rate Cuts folgen. Außerdem wurde das Quantitative Tightening zum 1. Dezember 2025 ausgesetzt, und viele Analysten antizipieren den Beginn eines neuen Quantitative Easing im Q1 2026. Das schafft ein Marktumfeld, in dem wieder frische Liquidität in die Märkte fließt. Ein Teil dieser Liquidität könnte auch in Risikowerte wie Bitcoin investiert werden.
BTC/Gold has reached its bottom zone.
— Max Crypto (@MaxCrypto) December 31, 2025
Liquidity should rotate into Bitcoin now. pic.twitter.com/mTF4InDsqK
Spannend ist zudem der Umstand, dass Aktienmärkte und Edelmetalle bereits Allzeithöchststände erreicht haben und der Kryptomarkt im Vergleich dazu stark hinterherhängt. Gleichzeitig nimmt das Kaufinteresse an Gold und Silber bereits wieder ab und beide gelten als stark überkauft. Eine Kapitalrotation in das digitale Äquivalent BTC könnte Kurssteigerungen in den kommenden Monaten zusätzlich begünstigen. Insgesamt entsteht damit ein Marktumfeld mit einem günstigen Risiko-Rendite-Verhältnis zugunsten von BTC.
Für das kommende Jahr reichen die Bitcoin-Prognosen von Analysten von 150.000 $ über 200.000 $ bis hin zu 250.000 $ pro Coin. Von einer solchen Wertsteigerung könnten, abgesehen von BTC selbst, auch Altcoins und junge Projekte profitieren, die in diesem Marktumfeld gelauncht werden.
Bitcoin Hyper rückt im Kontext einer potenziellen BTC-Rallye in den Fokus von Investoren
Ein spannendes Beispiel für eine solche Kryptowährung stellt heute unter anderem Bitcoin Hyper dar. Das ist eine junge Kryptowährung, die sich noch in der Frühphase ihrer Entwicklung befindet. HYPER ist noch nicht auf Kryptobörsen gelistet und kann derzeit ausschließlich über die offizielle Website sowie das dort integrierte Presale-Widget erworben werden.
Im Rahmen des Vorverkaufs wird gerade ein Teil der gesamten Coin-Allokation zu reduzierten Konditionen an die Community verkauft.
Der Einstiegspreis beläuft sich dabei auf 0,013585 Dollar. Es sind bereits über 30,6 Millionen Dollar an Presale-Einnahmen zusammengekommen.
Das enorme Investitionsinteresse kann maßgeblich darauf zurückgeführt werden, dass die Entwickler das ambitionierte Ziel verfolgen, aus Bitcoin Hyper eine funktionsfähige Layer-2-Lösung für BTC zu machen. Bis heute kämpft Bitcoin ja mit Skalierbarkeitsbeschränkungen, die zu vergleichsweise langsamen und teuren Transaktionen führen. Mit Bitcoin Hyper könnte sich das in Zukunft ändern.
Schließlich baut das Projekt auf der Solana Virtual Machine auf und will Bitcoins Marktposition mit Solanas Effizienz kombinieren.
Entsprechend groß ist der Mehrwert, den viele Analysten heute in dem Projekt sehen, sowie das Wachstumspotenzial, das Bitcoin Hyper seitens der Anleger zugeschrieben wird. Bei einem Investment sollte man jedoch auch bedenken, dass es sich hierbei um einen Coin in der Frühphase seiner Entwicklung handelt, was das Verlustrisiko im Vergleich zu etablierten Coins deutlich erhöht.
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