708,7 Millionen Dollar an ETF-Abflüssen – darum verkauft BlackRock jetzt

Aktuelle Kapitalabflüsse aus den US-Spot-Bitcoin-ETFs haben den Bitcoinkurs erneut unter Druck gesetzt. Allein am 21. Januar verzeichnete der iShares Bitcoin Trust Nettoabflüsse von über 356 Millionen Dollar, während sich die gesamten ETF-Abflüsse des Tages auf 708,7 Millionen Dollar summierten. Nun stellt sich mehr denn je die Frage, warum selbst der größte Vermögensverwalter der Welt beginnt, Positionen abzubauen und was das für Bitcoin bedeutet.

Bitcoin Spot ETFs verzeichnen immer größere Abflüsse

Die Bitcoin Spot ETFs haben seit 2024 eine ganz neue Möglichkeit für institutionelle Anleger geschaffen, Bitcoins zu akkumulieren. Seit dem Launch im April 2024 wurden so weit über 50 Milliarden Dollar an BTC durch institutionelle Investoren akkumuliert. Dabei kam es vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2025 zu einem massiven Anstieg der Nettozuflüsse in die Bitcoin Spot ETFs. Seit dem Jahreswechsel zeigen sich jedoch wieder verstärkte Abflüsse.

An den letzten drei Handelstagen, dem 16., 20. und 21. Januar, nahmen diese Abflüsse noch einmal deutlich zu. So kam es am 21. Januar allein zu einem Nettoabfluss in Höhe von 708,7 Millionen Dollar. Davon entfielen allein 356,6 Millionen Dollar auf den iShares Spot ETF von BlackRock, der sich seit dem Launch als dominierender ETF unter den zahlreichen Konkurrenten hervorgehoben hat. Da stellt sich natürlich die Frage, was Investoren derzeit dazu bringt, ihre Bitcoins abzustoßen.

Quelle: Farside.co.uk

Hauptursache für die starken Nettoabflüsse, welche die Bitcoin Spot ETFs in den letzten drei Handelstagen verzeichnet hatten, dürfte ein generelles Risk-Off-Sentiment gewesen sein. Schließlich kam es zuletzt zu einer deutlichen Verschärfung im geopolitischen beziehungsweise makroökonomischen Kontext in Bezug auf die Grönland-Krise. Donald Trump schien Ernst machen zu wollen und drohte, Grönland zur Not auch militärisch einnehmen zu wollen. Darauf reagierten EU-Staaten damit, dass sie Truppen nach Grönland entsandten, woraufhin Donald Trump wiederum mit der Ankündigung von Strafzöllen konterte. Die sollten 10–25 Prozent auf Importe aus acht EU-Ländern inklusive Deutschland betragen.

Die Sorge vor einer erneuten Strafzoll-Eskalation wie im April 2025 führte nun bei vielen Investoren dazu, dass sie Kapital von risikoreicheren Assetklassen wie Kryptowährungen und Aktien in risikoärmere Assets wie Edelmetalle umschichten. So zeigte sich zeitgleich mit Bitcoin-Kursverlusten ein Anstieg des Goldpreises auf neue Allzeithöchststände jenseits von 4.800 Dollar pro Feinunze.

Entspannung am Markt durch möglichen Grönland-Deal

Jetzt gibt es jedoch positive Nachrichten, die derzeit noch nicht durch die Liquiditätsflüsse der Bitcoin Spot ETFs abgebildet werden. Tatsächlich kam es gestern im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos und folgend auf eine lange Rede von Donald Trump dazu, dass der mächtigste Mann der Welt mal wieder einen Social-Media-Post mit durchschlagender Wirkung abgesetzt hat. Darin kündigt er an, dass nun absehbar wäre, dass man eine Einigung im Grönland-Konflikt finden könne.

Sowohl militärische Interventionen als auch Strafzölle sind damit erst einmal vom Tisch. Das Ganze zeigte sich bei BTC bereits in einem sprunghaften Anstieg des Kurses von 87.000 Dollar auf knapp 90.000 Dollar. Viele Altcoins konnten innerhalb der letzten 24 Stunden sogar zweistellig im Kurs zulegen. Bei den Bitcoin Spot ETFs wird sich erst morgen zeigen, wie sich die Zuflüsse beziehungsweise Abflüsse heute entwickelt haben.

Es könnte aber gut sein, dass Donald Trumps 180-Grad-Wende dazu führt, dass viele Investoren wieder Kapital in Bitcoin reinvestieren. Grundsätzlich sind die Voraussetzungen für eine Krypto-Rallye im Q1 2026 gegeben. Schließlich zeichnen sich sowohl bei Bitcoin als auch bei zahlreichen Altcoins eine klare Bottomstruktur ab, nachdem es im Q4 2025 zu starken Kursverlusten gekommen war. Hier brach der Bitcoinkurs von einem Allzeithöchststand bei über 126.000 Dollar auf Kurse von zeitweise nur noch 82.000 Dollar ein.

Quelle: Tradingview.com

Der jüngste Rücksetzer auf 87.000 Dollar könnte dabei nur ein weiteres Higher Low sein. Solange die Bullen sich über diesem Zwischentief halten und die 90.000-Dollar-Marke schnell zurückerobern können, besteht weiterhin die Chance für eine Recovery-Rallye in Richtung 100.000 Dollar im Verlauf des Januars. Sollte Bitcoin die 100.000-Dollar-Marke wieder nach oben hin durchbrechen können, würde das auch ein günstiges Umfeld für den Altcoin-Sektor schaffen. Viele Kryptos befinden sich hier noch weit von ihren früheren Höchstständen entfernt, was günstige Einstiege möglich macht.

HYPER als Profiteur einer neuerlichen Altcoin-Season?

Zudem drängen derzeit viele junge Kryptoprojekte auf den Markt, die mit spannenden Use Cases und günstigen Einstiegsmöglichkeiten überzeugen. Ein spannendes Beispiel stellt hier unter anderem Bitcoin Hyper dar. Das ist ein Kryptoprojekt, dessen native Kryptowährung HYPER sich derzeit noch im Presale, also vor dem ersten Börsenlisting, befindet. Anlegern wird im Rahmen dieses Vorverkaufs die Möglichkeit geboten, über die offizielle Webseite zum rabattierten Festpreis von 0,013615 Dollar einzusteigen.

So kamen bisher schon über 30,8 Millionen Dollar in Presale-Funding zusammen. Anlegern wird zudem auch die Möglichkeit geboten, die im Vorverkauf erworbenen Coins im Anschluss für eine jährliche Rendite von bis zu 38 Prozent zu staken, und es kann sowohl mit Bankkarte als auch mit etablierten Kryptos investiert werden. Das Interesse an Bitcoin Hyper ist mutmaßlich daher so groß, da die Entwickler hier echten Mehrwert für das gesamte Bitcoin-Ökosystem schaffen wollen. Aus Bitcoin Hyper soll eine funktionierende L2-Blockchain für die Bitcoin L1 Chain werden.

Letztere ist inzwischen kaum noch mit moderneren Blockchains wie der von Solana konkurrenzfähig. Bitcoin-Transaktionen brauchen Minuten oder teils sogar Stunden für die Abwicklung und können mehrere Dollar kosten. Mit Bitcoin Hyper soll sich das ändern. Auf der Solana Virtual Machine aufbauend sollen Bitcoin-Transaktionen in Zukunft auf die Bitcoin Hyper Chain ausgelagert und dort beschleunigt abgewickelt werden können. Das würde BTC auch wieder für Micropayments und DeFi-Anwendungen attraktiv machen und könnte dementsprechend ganz neue Use Cases eröffnen.

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