Krypto-Crash voraus? Bis Ende Januar 2026 haben Anleger laut Chart-Experte van de Poppe Zeit

Krypto-Crash voraus? Bis Ende Januar 2026 haben Anleger laut Chart-Experte van de Poppe Zeit

Der Januar startet im Kryptomarkt fast immer mit zwei Dingen: Nervosität und sehr lauten Meinungen. In sozialen Feeds klingt es schnell so, als hätte jemand den Crash schon als Kalendertermin eingetragen. Der sinnvollere Blick ist ruhiger: Es geht nicht um ein fixes Ablaufdatum, sondern um ein Zeitfenster, in dem wichtige Kursmarken, Derivate-Mechanik und Makro-Schlagzeilen gleichzeitig Druck aufbauen können.

Genau hier setzt Michaël van de Poppe an, mit einem klassischen Chart-Ansatz und klaren Zonen. Seine Botschaft ist im Kern simpel: Solange zentrale Supports halten, bleibt die Struktur stabil. Bricht ein Support, kann aus einer normalen Korrektur ein echter Stress-Test werden. In aktuellen Marktupdates wurde dieses Setup mit konkreten Marken beschrieben, inklusive einer harten Ablehnung nahe 94.000 US-Dollar und einer Schlüsselzone um 89.500 US-Dollar.

Chart-Experte Poppe erklärt: Schlüsselzonen für Bitcoin

Wenn du das wie ein Sportkommentator lesen willst: 94.000 ist gerade die Abwehrkante, 89.500 ist die Linie, die man nicht verlieren will, und 80.000 war der letzte große Tiefpunkt, der das große Bild zusammenhält.

Van de Poppe beschreibt die Ablehnung rund um 94.000 US-Dollar als deutlich, und erwartet kurzfristig weiteren Druck. Gleichzeitig bleibt seine Leitplanke: Seit dem Dip in Richtung 80.000 US-Dollar sei der übergeordnete Trend weiterhin aufwärtsgerichtet, solange Bitcoin den Bereich um 89.500 US-Dollar verteidigt.

Warum das zählt: Diese Marken sind keine Zauberzahlen, sie sind Sammelpunkte für Liquidität, Stopps und Positionierung. Scheitert Bitcoin wiederholt an 94.000, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer erst einmal aus dem Tritt kommen. Fällt Bitcoin dagegen klar unter 89.500 und bleibt dort, kippt häufig das kurzfristige Verhalten von „buy the dip“ zu „sell the rip“, weil Trader die Struktur neu bewerten.

Makrofaktoren und Volatilität: Warum Januar spannend bleibt

Charts erklären viel, aber im Januar wirkt oft noch ein zweiter Motor: Derivate.

Für Freitag, den 9. Januar 2026, wurde ein größerer Optionsverfall für Bitcoin und Ethereum berichtet, insgesamt rund 2,22 Milliarden US-Dollar nominal. Für Bitcoin wurden etwa 1,84 Milliarden US-Dollar genannt, dazu ein Put-Call-Verhältnis um 1,05 und ein „Max-Pain“-Niveau nahe 90.000 US-Dollar. Für Ethereum wurden rund 384 Millionen US-Dollar und ein Max-Pain-Niveau um 3.100 US-Dollar genannt.

In normalem Deutsch: Rund um den Verfall können Absicherungsströme den Kurs zeitweise an bestimmte Zonen binden. Nicht immer, nicht garantiert, aber oft genug, dass Profis diese Tage anders handeln als gewöhnliche Mittwoch-Nachmittage. Nach dem Verfall werden Hedges abgebaut oder gerollt, und der Kurs kann wieder „freier“ reagieren. Manchmal bleibt es ruhig, manchmal gibt es einen kurzen Ruck, weil der Markt seinen Sicherheitsgurt löst.

Dazu kommt: Der Januar ist häufig eine Phase, in der Liquidität und Positionierung nach den Feiertagen neu sortiert werden. Wenn dann noch Makro-News einschlagen, kann das technische Bild kurzzeitig in den Hintergrund rutschen, besonders in solchen Sessions, in denen externe Impulse die Richtung vorgeben, wie hier beschrieben: Zwei US-Events als Zündstoff: Heute könnte Bitcoin richtig durchgeschüttelt werden.

Risiken vs. Chancen: Crash, Konsolidierung oder Erholung?

Hier ist der Entscheidungsbaum, der hängen bleibt, weil er klar ist und nicht dramatisiert:

  • Crash-Szenario: Bitcoin verliert den Bereich um 89.500 deutlich, bestätigt darunter, die Volatilität zieht an, und Risk-off setzt sich durch. Das wäre die Chart-Lesart „Struktur bricht“.
  • Konsolidierung: Bitcoin pendelt zwischen Support und Widerstand, der Markt bleibt nervös, aber kontrolliert. Das passt zu Phasen, in denen Derivate-Ströme und fehlender frischer Spot-Impuls den Kurs in einer Range halten.
  • Erholung: Bitcoin nimmt 94.000 zurück und etabliert darüber Akzeptanz. Dann wird das Momentum wieder konstruktiver, und viele Short-Setups werden unattraktiver.

Als Realitätscheck: In dem Update, das van de Poppes Levels zitiert, wurde Bitcoin bei etwa 90.024 US-Dollar erwähnt, dazu schwächeres Momentum, geringeres Handelsvolumen und ein Angst-Sentimentindikator.

Spotlight: Bitcoin Hyper (HYPER), Chancen in der Unruhe

Wenn BTC und ETH in engen Zonen festhängen, wandert der Blick vieler Anleger automatisch zu Narrativen, die nicht 1:1 am Bitcoin-Chart kleben. Genau hier positioniert sich Bitcoin Hyper (HYPER). Das Projekt beschreibt sich als Bitcoin-Layer-2-Ansatz, der schnelle und günstigere BTC-Transaktionen ermöglichen soll, plus DeFi-Funktionen und dApps, mit einer Architektur, die eine SVM-Ausführungsumgebung und Zero-Knowledge-Beweise nutzt.

Spotlight: Bitcoin Hyper (HYPER), Chancen in der Unruhe

Auf der Projektseite wird $HYPER als nativer Token für Transaktionen, Staking und Governance dargestellt. Es werden auch Tokenomics-Anteile genannt, zum Beispiel 30 Prozent Entwicklung, 20 Prozent Marketing und 15 Prozent Rewards.

So schreibt man das leicht promotend, aber sauber: Nicht als „Crash-Absicherung“, sondern als spekulative Beimischung mit eigener Story. Altcoins können in Seitwärtsphasen von BTC kurzfristig outperformen, genauso können sie in Risk-off-Phasen stärker unter die Räder kommen. Bei HYPER ist die interessante Seite das Skalierungs-Narrativ rund um Bitcoin und die Entwickler-Story, die risikoreiche Seite ist das typische Profil einer frühen Phase, hohe Unsicherheit, starkes Momentum abhängig von Umsetzung und Community.

Fazit: Was Anleger bis Ende Januar 2026 beachten sollten

„Bis Ende Januar 2026“ taugt am besten als Beobachtungsfenster, nicht als Weltuntergangstermin. Die Kernaussagen bleiben klar: Der Bereich um 89.500 ist der Support, der die bullishe Struktur am Leben hält, 94.000 ist der Widerstand, der eine Erholung bestätigt. Dazu kommen Derivate-Effekte rund um den großen Optionsverfall, die kurzfristig wie ein Kursmagnet wirken können.

Wer daraus etwas Praktisches mitnehmen will: weniger Bauchgefühl, mehr Checkliste. Levels beobachten, Volatilität rund um Verfallstage einplanen, und wenn du zusätzlich neue Narrative wie Bitcoin Hyper spannend findest, dann als klar abgegrenzte Risiko-Position, nicht als Ersatz für ein solides Basis-Setup.

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