Clarity Act sorgt für Unsicherheit bei XRP und rückt Ripple in den Fokus
Der neue US-amerikanische Clarity Act bringt Bewegung in die regulatorische Bewertung von Kryptowährungen. Besonders Ripple und XRP stehen dabei im Mittelpunkt, da das Gesetz neue Maßstäbe für sogenannte ausgereifte Blockchain-Systeme setzt. Für den Markt entsteht damit erneut Unsicherheit über mögliche Folgen für Token-Reserven, Unternehmensstrukturen und künftige Regulierungsschritte.
Der 20-Prozent-Test als kritischer Faktor für Ripple
Kernstück des Clarity Act ist der sogenannte 20-Prozent-Test. Dabei geht es nicht um Stimmrechte, sondern um den tatsächlichen Besitz umlaufender Token durch Insider, verbundene Unternehmen, Gründer, Führungskräfte und frühe Großinvestoren. Überschreiten diese Gruppen gemeinsam die Schwelle von 20 Prozent, gilt ein Netzwerk regulatorisch nicht als ausgereift.
Im Fall von Ripple rücken dadurch umfangreiche XRP-Bestände in den Fokus. Neben den rund 34 Milliarden XRP in Escrow hält Ripple selbst mehrere Milliarden Token. Hinzu kommen bekannte Wallets von Führungspersonen wie Chris Larsen und Brad Garlinghouse. Sollte die SEC den Gesetzestext streng auslegen, könnte Ripple verpflichtet sein, detailliert offenzulegen, wer wirtschaftlich über diese Bestände verfügt.
Strategische Optionen und internationale Entwicklungen
Ripple verfügt grundsätzlich über mehrere Handlungsmöglichkeiten. Das bestehende Modell, bei dem monatlich etwa eine Milliarde XRP freigegeben und größtenteils wieder in Escrow zurückgeführt wird, könnte fortgesetzt werden. Dieses Vorgehen verteilt das Angebot über viele Jahre und begrenzt den Verkaufsdruck am Markt.
Alternativ werden aggressivere Re-Escrow-Strategien oder die Bindung von XRP in institutionellen Produkten diskutiert. Parallel zeigt sich außerhalb der USA Rückenwind: In Dubai wurde der Stablecoin RLUSD als zulässiges Zahlungsmittel im Dubai International Financial Centre anerkannt. Diese Entwicklung stärkt Ripples Position im internationalen Zahlungsverkehr und erhöht indirekt auch die Bedeutung von XRP als Brückenasset.
Bitcoin Hyper Presale rückt durch Zahlungsfokus in den Blick
Während regulatorische Fragen rund um XRP an Bedeutung gewinnen, richtet sich der Blick vieler Marktteilnehmer auf neue Infrastrukturprojekte. Bitcoin Hyper ist eine Layer-2-Lösung für Bitcoin, die auf der Solana Virtual Machine basiert und schnelle sowie kostengünstige Transaktionen ermöglichen soll. Ziel ist es, Bitcoin stärker für reale Zahlungsanwendungen nutzbar zu machen, ohne die Sicherheit der Hauptkette aufzugeben.
Der HYPER-Token übernimmt innerhalb des Netzwerks mehrere Funktionen, darunter Gebührenzahlungen, Staking und Governance. Für viele Investoren steht dabei weniger ein kurzfristiger Vergleich mit frühen Bitcoin-Phasen im Vordergrund, sondern der Aufbau einer technischen Basis für skalierbare Bitcoin-Zahlungen.
Direkt zur Bitcoin Hyper Website
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