Krypto News: Kurseinbrüche am Kryptomarkt wegen neuem Zoll-Krieg zwischen USA und EU
Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union eskalieren weiter und die Kryptomärkte reagieren sofort. Nachdem US-Präsident Donald Trump überraschend neue Strafzölle von bis zu 25 % auf eine Reihe europäischer Güter angekündigt hat, rutschten Bitcoin, Ethereum und zahlreiche Altcoins innerhalb weniger Stunden deutlich ab.
Trump will Grönland und droht (mal wieder) mit Strafzöllen
Die geopolitische Situation hat sich in den letzten Tagen deutlich zugespitzt. Donald Trump scheint mit seiner Forderung der Annexion beziehungsweise des Kaufs von Grönland von Dänemark Ernst machen zu wollen. Bisher stellen sich jedoch sowohl Dänemark als auch die anderen NATO-Verbündeten wie Deutschland, Frankreich und viele weitere Länder gegen dieses Vorhaben der USA, das ganz klar gegen internationales Recht verstoßen würde, sollte es gegen den Willen Grönlands beziehungsweise Dänemarks vollzogen werden. Trump hatte hier immer wieder eskaliert, indem er drohte, notfalls auch militärisch durchgreifen zu wollen.
🚨BREAKING: President Trump has just announced 10%–25% tariffs on EU goods to pressure Denmark into selling Greenland.
— Bull Theory (@BullTheoryio) January 17, 2026
Countries include:
– France
– Finland
– Norway
– Sweden
– Denmark
– Germany
– Netherlands
– United Kingdom
Trump administration says these tariffs will rise… pic.twitter.com/BGRFFRJrKi
Er sieht die Annexion Grönlands als notwendig an, da sonst Russland oder China die Kontrolle übernehmen und damit sowohl die strategisch wichtige Funktion Grönlands als Brücke zwischen Amerika und dem Rest der Welt als auch die dort unter dem Eisschild liegenden Ressourcen erhalten würden.
Nun haben mehrere EU-Länder damit begonnen, Truppen nach Grönland zu senden, um Stärke und Solidarität gegenüber Grönland zu signalisieren, darunter auch Deutschland. Darauf hat Präsident Trump jetzt reagiert und Strafzölle in Höhe von 10 bis 25 % angekündigt, die auf EU-Güter erhoben werden sollen.
Die Strafzölle sollen sich unter anderem gegen Frankreich, Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, die Niederlande und auch das Vereinigte Königreich richten. Wie bereits vor einigen Monaten bei der ersten Strafzollwelle von Donald Trump führte auch diese Ankündigung zu großen Turbulenzen an den Finanzmärkten. Auch der Kryptomarkt wurde davon bereits in großem Ausmaß getroffen.
Kryptomarkt gibt durch die Unsicherheiten im Schnitt um 3 % nach
Nachdem es für BTC und Co. zum Jahresbeginn stark aufwärts gegangen war, fielen die Kurse heute wieder deutlich zurück. BTC hatte noch vor wenigen Tagen ein Hoch von knapp 98.000 Dollar erreicht. Nachdem er daraufhin bei 95.000 Dollar konsolidiert hatte, ging es innerhalb der letzten 24 Stunden um circa 3 % abwärts und der Kurs fiel auf 92.500 Dollar zurück. ETH brach noch kräftiger ein und tradet nun nur noch bei 3.200 Dollar. Viele Mid-Cap-Altcoins wurden sogar deutlich heftiger abgestraft.

ASTER beispielsweise ist mit über 13 % Wertverlust im 24-Stunden-Vergleich der am schlechtesten performende Coin unter den Top 100 Kryptos nach Marktkapitalisierung. Hier ist der Preis auf 0,62 Dollar zurückgefallen und notiert damit auf dem niedrigsten Niveau seit der Launch-Rallye im September 2025. Doch auch die Kryptos SUI, BONK, PENGU, ARB und einige mehr verzeichneten seit gestern zweistellige Verluste.
Die Gesamtmarktkapitalisierung brach um circa 100 Milliarden Dollar ein und liegt nunmehr bei 3,15 Billionen Dollar. Der Fear-and-Greed-Index, welcher das Marktsentiment auf einer Skala von 0 bis 100 angibt und sich zuletzt auf über 50 Punkte erholt hatte, ist über Nacht um 5 Punkte abgestürzt und notiert jetzt wieder bei 45 Punkten im leicht unterkühlten Bereich.

Die kommenden Tage werden zeigen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Falls Donald Trump zurückrudert und die Strafzollankündigung zurückzieht, wäre mit einer Entspannung zu rechnen. Gleiches würde gelten, falls die EU-Staaten auf Trumps Druck eingehen und ihre Truppen wieder aus Grönland abziehen. Grundsätzlich bleibt die Grönlandkrise jedoch ein Spannungsfeld, bis zu dessen Auflösung mit erhöhter Volatilität und Unsicherheit im Markt gerechnet werden muss.
Abgesehen davon befindet sich der Kryptomarkt eigentlich in einer günstigen Position für weiteres Wachstum. Die Underperformance, welche sich bei BTC und Co. im Q4 2025 gegenüber traditionellen Assetklassen eingestellt hatte, scheint sich wieder zu lösen und seit Jahresbeginn haben Bitcoin und Altcoins den Aktienmarkt, Gold und Silber über weite Strecken outperformt. Sollte sich die Grönlandkrise lösen, würde das dementsprechend günstige Voraussetzungen für eine Altcoin-Season schaffen, von der vor allem junge Krypto-Projekte profitieren könnten, die sich heute noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung befinden.
Darum setzen heute viele Anleger auf HYPER
Ein spannendes Beispiel für einen solchen Token stellt unter anderem HYPER dar. Das ist ein Coin ganz am Anfang seiner Entwicklung in der Presale-Phase. Hier kann derzeit noch vor dem ersten Börsenlisting investiert werden. Anlegern wird die Möglichkeit geboten, zum rabattierten Einstiegspreis von 0,013605 Dollar zu investieren, und es kamen schon über 30,8 Millionen Dollar an Vorverkaufsinvestitionen zusammen. Damit zählt der Token schon heute zu den erfolgreichsten Presale-Coins des Jahres.
Das Interesse ist vor allem daher so groß, da die Entwickler das ambitionierte Ziel verfolgen, aus Bitcoin Hyper eine Layer-2-Blockchain für das Bitcoin-Ökosystem zu machen. Das ist insofern relevant, als BTC ja schon lange an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Durch die immer weiter steigende Nachfrage und gleichzeitige Skalierbarkeitsbeschränkungen werden BTC-Transaktionen immer teurer und langsamer. Das macht Bitcoin vor allem für Micropayments und viele Anwendungen unattraktiv.
Die Bitcoin-Hyper-Chain soll das ändern. Sie baut auf der Solana Virtual Machine auf und soll dementsprechend Solanas Effizienz mit Bitcoins Stand als Leitwährung kombinieren. So könnten Transaktionen in Zukunft von der BTC-L1-Chain auf die Bitcoin-Hyper-L2-Chain ausgelagert und dort um ein Vielfaches günstiger und schneller abgewickelt werden. Entsprechend groß ist der Mehrwert, den viele Investoren heute in Bitcoin Hyper sehen, und das Wachstumspotenzial, das dem Projekt seitens einiger Analysten zugeschrieben wird.
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