Ethereum fällt unter 2.100 Dollar – Funding-Rate warnt vor Crash
Nach der jüngsten Erholung zeigt der Kryptomarkt am Montag wieder leichten Gegenwind. Besonders Ethereum fällt auf: Der Kurs rutscht erneut unter die Marke von 2.100 US-Dollar und liegt damit rund drei Prozent im Minus auf 24-Stunden-Sicht, während Bitcoin vergleichsweise stabil bleibt. Das Bild wirkt bislang wie eine klassische Phase von Gewinnmitnahmen nach einem schnellen Rebound – nicht zwingend wie ein neuer Stress-Impuls. Trotzdem wächst die Nervosität, weil der Markt zuletzt bereits empfindlich auf gehebelte Positionierungen reagiert hat und sich die Stimmung im Derivatehandel spürbar verschiebt. Kommt also der nächste Ethereum-Crash?
Ethereum zeigt relative Schwäche gegenüber Bitcoin
Ethereum steht derzeit zwischen kurzfristiger Stabilisierung und dem Risiko, dass die Korrektur erneut Fahrt aufnimmt. In den vergangenen Tagen kam es zwar zu einer Gegenbewegung nach dem jüngsten Abverkauf, doch der Kurs findet unterhalb der Widerstandszone um gut 2.100 US-Dollar nur begrenzt Anschlusskäufe. Mehrere Marktberichte verweisen darauf, dass Ethereum nach dem Rücklauf zwar wieder in die Nähe wichtiger Marken gelangt ist, technisch aber weiter anfällig bleibt, solange der Ausbruch aus der aktuellen Handelsspanne ausbleibt.
Auffällig ist dabei die relative Schwäche gegenüber Bitcoin. Während Bitcoin nach dem starken Rücksetzer der Vorwoche zeitweise wieder Boden gutmachen konnte, wirkt Ethereum in der Erholung weniger dynamisch. Zusätzliche Aufmerksamkeit zieht aktuell die Funding-Rate auf sich – ein zentraler Stimmungsindikator im Perpetual-Futures-Markt, weil sie zeigt, ob Long- oder Short-Positionen dominieren.
Funding-Rate erreicht höchsten Stand seit Oktober
Eine neue Einordnung, die unter anderem auf CryptoQuant-Daten verweist, beschreibt für BitMEX einen Sprung der ETH-Funding-Rate auf ein außergewöhnlich hohes positives Niveau von 0,049 Prozent – laut Analyse der höchste Stand seit Oktober und deutlich über früheren Spitzen um 0,03 Prozent. Gleichzeitig habe sich bei Binance die Funding-Rate von klar negativ (um den 5. Februar) in Richtung neutral bewegt, was als Stimmungswechsel zugunsten neuer Long-Positionen interpretiert wird.
Der kritische Punkt: Extrem einseitige Positionierung kann den Markt verletzlich machen. Wenn zu viele Trader auf der gleichen Seite stehen, reicht oft schon eine moderate Gegenbewegung, um Liquidationen auszulösen – und damit kurzfristig schärfere Abwärtskerzen zu produzieren. In diesem Umfeld ist der heutige Rücksetzer allein noch kein Beweis für eine Fortsetzung der Korrektur, aber er passt zu einem Setup, in dem überhöhte Hebelwirkung schnell zur Belastung werden kann.
Bitcoin Hyper sammelt über 31 Millionen Dollar als Layer-2-Alternative
Die aktuelle Marktschwäche bei Ethereum lenkt den Blick erneut auf strukturelle Themen im Kryptosektor. Gerade Skalierung, Transaktionskosten und technische Effizienz bleiben zentrale Diskussionspunkte. Vor diesem Hintergrund sorgt derzeit vor allem Bitcoin Hyper für Aufmerksamkeit. Das Projekt verfolgt den Ansatz, klassische Layer-2-Technologie auf Bitcoin zu übertragen und so zusätzliche Funktionalität sowie höhere Skalierbarkeit zu ermöglichen. Technisch setzt Bitcoin Hyper auf eine Kombination aus Solana Virtual Machine-Architektur und Zero-Knowledge-Proofs.

Auffällig ist dabei das anhaltende Investoreninteresse im laufenden Presale. Laut aktuellen Angaben wurden bereits mehr als 31,3 Millionen US-Dollar eingesammelt. Gerade in einem insgesamt eher vorsichtigen Marktumfeld wird dieser kontinuierliche Kapitalzufluss von Beobachtern als Signal gewertet, dass das Thema Bitcoin-Layer-2 weiterhin auf Resonanz stößt. Inhaltlich knüpft das Projekt an bekannte Entwicklungen aus dem Ethereum-Umfeld an, versucht diese aber gezielt für das Bitcoin-Ökosystem nutzbar zu machen. Im aktuellen Presale-Modell sind schrittweise Preisanpassungen vorgesehen, wodurch frühe Teilnehmer rechnerisch Buchgewinne erzielen können. Der Erwerb erfolgt über die Projekt-Website.
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