HBAR fällt unter 0,1-Dollar-Support: Darum könnte das ein günstiger Einstieg sein
Der Kurs von Hedera ist im Zuge des jüngsten Krypto-Crashs erstmals seit Jahren unter die wichtige Marke von 0,10 US-Dollar gefallen. Was auf den ersten Blick wie ein klar bärisches Signal wirkt, könnte sich für langfristig orientierte Anleger potenziell als interessante Chance erweisen.
HBAR wurde von generellem Marktabschwung mit abwärts gerissen
Altcoins verzeichnen derzeit extreme Kursverluste und befinden sich teils zweistellig im Minus. Davon blieb auch die Hedera-Kryptowährung HBAR nicht verschont. Der Token befindet sich bereits seit Juli 2025 in einem klaren Abwärtstrend. Nachdem damals noch ein Zwischenhoch bei 0,30 US-Dollar erreicht werden konnte, bildete sich eine deutliche Abwärtsstruktur.

Zuletzt hatte die Marke bei 0,10 US-Dollar noch als letzte Unterstützung fungiert. Dieses Kursniveau stellte bereits seit dem Launch im Jahr 2019 mehrfach einen wichtigen Widerstands- beziehungsweise Supportbereich für HBAR dar. Durch die extreme Abwertung des Kryptomarktes in den vergangenen Tagen ist nun jedoch auch diese letzte Unterstützungsmarke verloren gegangen. Aktuell tradet HBAR bei rund 0,091 US-Dollar und verzeichnet im Wochenvergleich ein Minus von etwa 15 Prozent.
Die Marktkapitalisierung ist dadurch unter die Marke von 4 Milliarden US-Dollar gefallen, und der Coin belegt nur noch Rang 26 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Was zunächst wie ein klar bärischer struktureller Bruch wirkt, könnte sich langfristig jedoch als günstige Einstiegsmöglichkeit erweisen. Schließlich gilt Hedera aus mehreren Gründen als eines der technologisch vielversprechendsten Utility-Projekte im Kryptomarkt.
Hedera ist das meistgenutzte öffentliche Netzwerk für die dezentrale Wirtschaft
Während klassische Blockchains wie Bitcoin oder Ethereum mit einer linearen Abfolge von Blöcken arbeiten, was zu Ineffizienzen führen kann, umgeht Hedera diesen Prozess vollständig, indem es statt einer Blockchain einen Hashgraph nutzt. Transaktionen werden dabei nicht in Blöcken gesammelt, sondern parallel verarbeitet, wodurch Wartezeiten und hohe Gebühren vermieden werden. Das macht das Hedera-Netzwerk extrem leistungsfähig.
Das Projekt verfolgt bewusst einen anderen Ansatz als viele dezentrale Netzwerke und setzt auf eine transparente, unternehmensfreundliche Governance-Struktur. Das Netzwerk wird von einem Governing Council aus zahlreichen globalen Organisationen und Unternehmen gesteuert, darunter Konzerne wie Google, Dell, Telekom, LG, Ubisoft, BitGo, Chainlink und viele mehr. Mit der Übergabe des gesamten Hedera-Codes an die Linux Foundation wurde Ende 2024 zudem ein wichtiger Schritt vollzogen, um Bedenken hinsichtlich zentralisierter Kontrolle auszuräumen.

In Bezug auf die Kryptowährung ist der maximale Supply von HBAR auf 50 Milliarden Coins begrenzt, wodurch langfristige Knappheit sichergestellt ist. Inzwischen befinden sich bereits über 85 Prozent aller Coins im Umlauf, weshalb der Inflationsdruck in Zukunft vergleichsweise gering ausfallen dürfte. Als Utility-Token erfüllt HBAR sowohl die Funktion der Netzwerksicherung über Proof of Stake als auch die Rolle als Zahlungsmittel für Netzwerkgebühren.
Hedera wird bereits heute für reale Use Cases wie Zahlungsabwicklung, Lieferketten-Tracking, Tokenisierung von Vermögenswerten und ESG-Daten genutzt. Durch den Start des Canary-HBAR-ETFs an der Nasdaq im Oktober 2025 wurde zudem erstmals ein regulierter Zugang für institutionelle Investoren geschaffen. All das bildet ein solides Fundament für eine mögliche Kurserholung, sobald das generelle Kaufinteresse für Risk-on-Assets und Kryptowährungen zurückkehrt.
Trotzdem bleibt HBAR ein spekulatives Asset und befindet sich aktuell weiterhin in einer klar abwärtsgerichteten Trendstruktur. Zudem ist das Wachstumspotenzial aufgrund der bereits hohen Marktkapitalisierung begrenzt. Aus diesem Grund interessieren sich viele Investoren derzeit verstärkt für junge Investmentalternativen, wie etwa die Kryptowährung HYPER des Projekts Bitcoin Hyper.
HYPER befindet sich im Gegensatz zu HBAR noch im Presale
Auch dieses Projekt verfolgt einen klaren Ansatz: Ziel der Entwickler ist es, die erste echte Layer-2-Lösung für Bitcoin auf den Markt zu bringen. Die Bitcoin-Blockchain ist aufgrund hoher Auslastung und geringer Skalierbarkeit vergleichsweise langsam, wodurch sie für Micropayments und viele Anwendungen unattraktiv wird. Jüngere Blockchains wie Solana sind hier um ein Vielfaches effizienter.
Bitcoin Hyper will dieses Problem lösen, indem es eine eigene Layer-2-Lösung für das Bitcoin-Netzwerk auf Basis der Solana Virtual Machine entwickelt. Transaktionen könnten dadurch künftig ausgelagert und deutlich beschleunigt über Bitcoin Hyper abgewickelt werden. Das würde Bitcoin neue Anwendungsfälle erschließen und seine Nutzbarkeit erheblich erweitern.
Entsprechend groß ist das Wachstumspotenzial, das viele Bitcoin-Halter in diesem Ansatz sehen, ebenso wie das Interesse an der nativen Kryptowährung HYPER. Die kann derzeit noch im Presale, also vor dem ersten Börsenlisting, zu einem rabattierten Festpreis erworben werden. Ein HYPER-Token kostet aktuell 0,013675 US-Dollar, und es wurden bereits über 31 Millionen US-Dollar an Presale-Funding eingesammelt.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die im Vorverkauf erworbenen Coins im Anschluss für eine jährliche Rendite von bis zu 38 Prozent zu staken.
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