Krypto-Crash voraus? Bis 31. Januar 2026 haben Anleger laut Bitwise Zeit, bevor Risk-off den Markt dominiert
Bitwise-CIO Matt Hougan startet 2026 nicht mit „Moon“-Rhetorik, sondern mit einem nüchternen Rahmen: Der Markt kann weiter steigen, aber nur, wenn zentrale Bedingungen erfüllt bleiben. Sein Modell lässt sich auf drei Checkpoints herunterbrechen.
Erstens, keine erneuten großen Liquidations-Schocks, die den Markt über einen Hebelabbau strukturell beschädigen. Als Referenz nennt er explizit den großen Liquidationsschock vom 10. Oktober 2025, als laut seiner Einordnung rund 19 Milliarden US-Dollar an Krypto-Futures-Positionen liquidiert wurden. Zweitens, Fortschritt bei einer US-Marktstruktur-Regulierung, die den Rechtsrahmen klarer macht und institutionelles Kapital nicht in der Warteschleife lässt. Drittens, ein stabiler Aktienmarkt, weil ein starker Equity-Drawdown in der Regel die Risikobereitschaft überall dämpft, Krypto inklusive.
Für die Einordnung ist das entscheidend: Das sind keine Crash-Prognosen und keine Preisziele, sondern Bedingungen, unter denen Risk-on wieder „funktioniert“ und Rallyes weniger fragil wirken.
Warum der 31. Januar als kritisches Zeitfenster gilt
Der 31. Januar ist kein magischer Stichtag, aber ein sauberes, gut begründbares Zeitfenster. Ende Januar zeigt sich oft, ob das frühe Jahresmomentum trägt oder ob der Markt nur kurz „neu positioniert“ und beim ersten Gegenwind wieder defensiv wird. Dazu kommt, dass der Makro-Kalender in dieser Phase echte Repricing-Punkte liefert.
Ein konkreter Trigger: Die US-Notenbank tagt am 27. und 28. Januar 2026. Solche Termine kippen Sentiment nicht selten von „Range“ auf „Risk-off“, weil Zins- und Dollar-Erwartungen direkt in die Bewertung von Risikoassets laufen.
Risk-off-Regime: Warum Krypto zuerst reagiert
Risk-on heißt: Kapital sucht Rendite, Liquidität ist bereitwillig, Dips werden gekauft. Risk-off heißt: Kapital schützt sich, Liquidität wird selektiv, Positionen werden reduziert. In diesem Regime reagiert Krypto häufig zuerst, und das hat handfeste Gründe, was sich aktuell auch bei großen Altcoins wie XRP gut beobachten lässt, etwa in der jüngsten XRP-Sentimentverschiebung.
Erstens, Krypto ist hoch-beta und in der Praxis stark derivatelastig. Wenn Hebel abgebaut wird, beschleunigt sich die Bewegung. Zweitens, in Phasen mit dünneren Orderbüchern reichen weniger Orders, um Preisbereiche zu durchstoßen, rote Kerzen wirken dadurch größer, als sie fundamental sein müssten. Drittens, Krypto handelt 24/7 und verarbeitet Headline-Risiken in Echtzeit, während andere Märkte geschlossen sind. Das ist der Grund, warum Stopps in nervösen Wochen schneller „abgeholt“ werden und Breakouts häufiger in Fakeouts enden.
ETF-Flows und institutionelle Signale als Stimmungsbarometer
Wenn du einen Datenpunkt willst, der weniger nach Social Media und mehr nach Kapitalfluss aussieht, nimm ETF-Flows. Gerade in risk-off Phasen sind sie ein sehr brauchbarer Realitätscheck: Wird Risiko abgebaut oder aufgebaut. Aktuell ist der Ton eher defensiv. Laut The Block verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs an einem Tag Nettoabflüsse von rund 708,7 Mio. USD, parallel dazu gab es auch bei Spot-Ether-ETFs deutliche Abflüsse, während auf der Long-Horizon-Seite weiter die große Frage mitschwingt, wie tragfähig die Langfrist-These für Bitcoin wirklich ist.
Das ist kein Beweis für einen Crash. Es ist aber ein klares Signal, dass Risk-off nicht nur im Chart, sondern auch im „Plumbing“ angekommen ist. Und genau hier passt die Bitwise-Logik: Wenn institutionelle Nachfrage nicht stabil bleibt, wird jede Rallye anfälliger für schnelle Rücksetzer.
Maxi Doge (MAXI): Presale-Rotation als Alternative im Risk-off-Umfeld
In defensiven Wochen passiert oft etwas sehr Typisches: Kapital rotiert weg von nervigen Intraday-Charts hin zu Setups, die weniger „Chart-Babysitting“ verlangen. Presales profitieren davon, weil der Einstieg über Stufen strukturiert ist und nicht an einem einzigen Support-Level hängt.

Maxi Doge (MAXI) positioniert sich dabei klar als meme-getriebenes Presale-Narrativ mit Community-Fokus. Auf der Presale-Seite werden der laufende Vorverkauf und der eingesammelte Betrag in Echtzeit dargestellt, zuletzt im Bereich von rund 4,5 Mio. USD, inklusive Zielkorridor.
Für den Artikel ist wichtig, die Mechanik sauber zu erklären: Ein strukturierter Presale kann in Seitwärtsmärkten attraktiver wirken, weil du nicht jede Minute auf Entry-Timing angewiesen bist. Gleichzeitig gehört ein Reality-Check zwingend dazu: Presales sind hochspekulativ. Tokenomics, Vesting, Transparenz, Sicherheitsnachweise und die Qualität der Kommunikation entscheiden, ob daraus mehr wird als ein kurzer Trend.
Was den Crash-Narrativ entkräften würde (und was nicht)
Das Crash-Narrativ verliert schnell Kraft, wenn drei Dinge drehen. Erstens, ETF- und ETP-Flows stabilisieren sich und kippen wieder Richtung Nettozuflüsse. Zweitens, equities bleiben robust, weil Krypto selten gegen einen echten Aktien-Risk-off anläuft. Drittens, der regulatorische Newsflow liefert Fortschritt statt Stillstand, genau der Bereich, den Bitwise als zentralen Checkpoint markiert.
Umgekehrt reichen wenige Trigger, damit risk-off dominant bleibt: ein makrogetriebener Volatilitätsschub, ein equity sell-off oder eine neue Liquidationskaskade, die Hebelpositionen zur Schließung zwingt. Volatilität ist dabei nicht automatisch Crash, aber sie ist das Material, aus dem Crash-Tage gebaut sind.
Bis zum 31. Januar 2026 geht es deshalb weniger um eine Prophezeiung, und mehr um einen sauberen Check-in: Bestätigen Flows, Makro und Risikoappetit das bullishe Setup, oder bleibt Defensive der dominierende Modus. Maxi Doge (MAXI) kann in so einer Phase als Rotationsnarrativ auf dem Radar landen, aber die Umsetzung bleibt Portfoliotechnik: klare Regeln, saubere Positionsgrößen, keine Panik. Der Markt entscheidet, nicht der Kalender.