Krypto News: -99 % – diese Bitcoin-Wette ging schief
Der Bitcoin-Markt zeigt sich erneut angeschlagen. Aktuell pendelt der Kurs um 68.000 US-Dollar und notiert damit mehr als 40 Prozent unter seinem Allzeithoch. Von einer dynamischen Erholungsbewegung ist wenig zu sehen. Statt frischem Kapital dominieren Zurückhaltung und Unsicherheit das Geschehen. Viele Privatanleger sind nach der jüngsten Korrektur wieder deutlich im Minus, was sich auch im Sentiment widerspiegelt: Angstindikatoren signalisieren extreme Skepsis.
Momentum fehlt, neue Narrative bleiben bislang aus. Während andere Anlageklassen zeitweise Stärke zeigen konnten, wirkt Bitcoin derzeit wie ein Markt ohne klare Richtung und ohne überzeugende Kurstreiber.
Nakamoto Inc.: 99% Kursverlust trotz aggressiver Bitcoin-Strategie
Nakamoto Inc. galt noch vor rund einem Jahr als einer der ambitioniertesten Vertreter der sogenannten Bitcoin-Treasury-Strategie. Das Unternehmen setzte massiv auf Bitcoin als strategische Reserve und baute eine bedeutende Position auf. Laut jüngsten Daten wurden 5.398 BTC zu einem durchschnittlichen Kurs nahe 118.000 US-Dollar erworben – also in unmittelbarer Nähe historischer Hochs.
Der Markt reagierte zunächst euphorisch, doch mit der anschließenden Korrektur drehte die Stimmung drastisch. Innerhalb von rund 280 Tagen verlor die Aktie rund 99 Prozent ihres Wertes. Die Marktkapitalisierung schrumpfte um etwa 23,6 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig sitzt das Unternehmen auf erheblichen Buchverlusten: Das Bitcoin-Treasury weist aktuell rund 270 Millionen US-Dollar an unrealisierten Verlusten aus.
Das Beispiel zeigt exemplarisch das Risiko einer stark gehebelten oder einseitigen Bitcoin-Strategie. Solange der Kurs steigt, profitieren solche Unternehmen überproportional.
Fällt der Markt jedoch, verstärkt sich der negative Effekt ebenso stark. Investoren stellen sich nun die Frage, ob das Geschäftsmodell nachhaltig tragfähig ist oder ob es zu sehr vom kurzfristigen Preisverlauf abhängt.
Nachlassendes Treasury-Narrativ – Bitcoin Layer 2 als neuer Hoffnungsträger?
Bitcoin-Treasury-Unternehmen waren im vergangenen Jahr ein zentraler Kurstreiber. Sie signalisierten institutionelle Nachfrage und langfristiges Vertrauen in die digitale Knappheit. Doch die Dynamik hat nachgelassen. Sinkende Kurse, hohe Buchverluste und zunehmende Skepsis gegenüber bilanzierten Bitcoin-Beständen haben das Narrativ geschwächt. Der Markt sucht nach neuen Impulsen.
Ein möglicher Katalysator könnte das Thema Bitcoin Layer 2 sein. Ziel dieser Technologie ist es, die Funktionalität von Bitcoin zu erweitern, ohne die Sicherheit der Basisschicht zu gefährden. Hier setzt Bitcoin Hyper an. Das Projekt kombiniert Bitcoin mit der Solana Virtual Machine (SVM) und möchte damit schnelle, kostengünstige Smart-Contract-Funktionalität ermöglichen. Über eine Bridge-Struktur werden BTC von Layer 1 auf Layer 2 übertragen und dort als „reflektierte“ oder repräsentierte Bitcoin genutzt. Zero-Knowledge-Proofs (zk-Proofs) sollen dabei für zusätzliche Sicherheit und Verifizierbarkeit sorgen.

Trotz schwachem Gesamtmarkt konnte das Projekt im Presale über 31,5 Millionen US-Dollar an Kapital einsammeln – ein Zeichen für anhaltendes Interesse an skalierbaren Bitcoin-Lösungen. Zusätzlich lockt ein Staking-Modell mit attraktiver Rendite von 38 Prozent APY, was frühe Investoren bindet.
Da der Tokenpreis stufenweise ansteigt, entstehen für frühe Teilnehmer potenzielle Buchgewinne bereits vor dem offiziellen Marktstart.
Sollte sich das Narrativ durchsetzen, dass Bitcoin mehr kann als nur „digitales Gold“ zu sein, könnten Layer-2-Lösungen neue Nachfrage erzeugen. Gerade in einer Phase fehlender Dynamik könnte genau ein solches Innovationsversprechen die Fantasie zurück in den Markt bringen.
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