Shiba Inu News: Bringt “Shib Owes You” den Memecoin zurück ins Rampenlicht?
Shiba Inu hat 2025 erlebt, was viele Memecoin-Projekte irgendwann trifft: Erst kommt die große Aufmerksamkeit, dann folgt der Härtetest im echten Betrieb. Nach einem Bridge-Exploit im September, der Vertrauen und Kapital gekostet hat, versucht das Team nun nicht einfach „Wiedergutmachung zu versprechen“, sondern daraus ein on-chain System zu bauen. Genau hier setzt „Shib Owes You“ an: ein Plan, der Verluste tokenisiert, Rückzahlungen transparent macht und gleichzeitig neue Marktmechaniken für die Community schafft.
Wie Shiba Inu Verluste tokenisiert und Vertrauen on-chain zurückholen will
Auslöser für SOU ist ein Ereignis, das die Shib-Community im September hart getroffen hat: Ein Exploit am Bridge-Setup führte zu Verlusten in Millionenhöhe und ließ die Skepsis gegenüber Security, Roadmap und internen Prozessen spürbar steigen. Am 29. Dezember hat OG-Developer Kaal Dhairya daraufhin das Konzept „Shib Owes You“ vorgestellt, nicht als klassisches Rückzahlungsversprechen, sondern als strukturiertes Schulden- und Abwicklungsmodell auf Ethereum.
Der Kernmechanismus: Verifizierte Nutzerverluste werden in NFTs umgewandelt. Die NFTs sind keine „JPEGs“, sondern Anspruchs-Token, die als kryptografischer Beleg für eine Forderung dienen. Statt dass Ansprüche in privaten Datenbanken oder in Support-Tickets „eingefroren“ werden, liegen sie als on-chain Einträge vor, inklusive Updates, sobald Geld in den Entschädigungspool fließt. Die NFTs sollen sich automatisch anpassen: Wenn Rückzahlungen erfolgen, reduziert sich die offene Forderung transparent, sichtbar und nachvollziehbar.
What’s happening
— Shibarium | SHIB.IO (@Shibizens) December 29, 2025
Shiba Inu is launching a plan called Shib Owes You (SOU) to repay users affected by an earlier hack.
Instead of promises or spreadsheets, losses will be turned into NFTs on Ethereum. Each NFT represents how much you are owed.
What these NFTs do
• They prove… pic.twitter.com/etSlki0TGK
Wichtig ist dabei auch der zweite Teil des Plans: SOU baut bewusst einen Sekundärmarkt für „distressed debt“, also für Forderungen, die sonst als Totalverlust gelten würden. Nutzer könnten ihre Claims später nicht nur halten, sondern auch teilen, zusammenführen oder verkaufen. Das schafft zwei Effekte: Wer schnelle Liquidität braucht, kann einen Teil seines Anspruchs abgeben. Wer langfristig an die Rückführung glaubt, kann Claims bündeln und sich stärker positionieren.
Damit das nicht zur reinen PR-Aktion verkommt, koppelt Dhairya das Konzept an harte Spar- und Priorisierungsregeln. Einnahmen, die im SHIB-Ökosystem entstehen, etwa aus Partner-Deals, Social-Channels oder Ventures, sollen in den SOU-Pool fließen. Zusätzlich ist von „Sunsetting“ die Rede: Projekte, die keine Einnahmen generieren oder nicht einmal kostendeckend laufen, sollen pausiert oder eingestellt werden, um Mittel für die Rückführung zu priorisieren.
SHIB-Kurs: Warum der Markt trotz Exploit nicht kapituliert
Zum Zeitpunkt der aktuellen Daten liegt SHIB laut CoinMarketCap in der Region um 0,000007 US-Dollar. Auf 24 Stunden gesehen gab es zuletzt einen Rücksetzer von 2 %, was isoliert betrachtet nicht ungewöhnlich ist.

Technisch wird derzeit besonders auf zwei Bereiche geachtet: Eine Nachfragezone um 0,0000065–0,0000067 US-Dollar gilt als kurzfristiger Supportbereich. Wenn SHIB diesen überzeugend hält und Volumen nachzieht, kann sich die Stimmung drehen. Für einen echten Trendwechsel reicht das aber nicht. Dafür müsste SHIB strukturell wieder Levels zurückerobern, die Verkäufer in den letzten Monaten konsequent verteidigt haben. Ein häufig genannter Trigger ist ein Reclaim oberhalb von 0,000009 US-Dollar, weil damit die Abwärtsstruktur (Descending Channel) klarer gebrochen wäre.
Neben SHIB: Frühe Meme-Utility-Projekte wie PepeNode bekommen 2026 wieder mehr Aufmerksamkeit
Während Shiba Inu bereits zu den etablierten Memecoin-Größen zählt, suchen viele spekulativere Anleger parallel nach Coins, die noch ganz am Anfang stehen. Genau in diese Logik fällt PepeNode: Der Token PEPENODE ist noch vor dem ersten Börsenlisting und kann aktuell nur über den offiziellen Presale bezogen werden. Der Presale-Preis liegt derzeit bei etwa 0,0012161 US-Dollar pro Coin, und es wurden bereits über 2,5 Millionen US-Dollar eingesammelt.
Das Projekt setzt zwar sichtbar auf Meme-Branding rund um „Pepe the Frog“, versucht aber gleichzeitig, Utility in den Vordergrund zu stellen: Geplant ist ein virtueller Mining-Mechanismus, bei dem Nutzer ihre Tokens verwenden, um ein digitales Mining-Rig aufzubauen. Der entscheidende Pitch: Im Gegensatz zu klassischem Mining braucht es weder Hardware noch technisches Know-how – das Rig soll „automatisch“ Rewards generieren. Zusätzlich sollen Upgrades möglich sein, um die Erträge zu erhöhen.
Ein weiterer Treiber ist das Staking: Für Presale-Token wird mit einer jährlichen Rendite von über 500 % geworben, was typisch für sehr frühe Phasen ist. Ergänzt werden soll das Ganze durch Gamification-Elemente wie Leaderboards und ein Referral-System, um Aktivität und Community-Wachstum auch nach dem Presale hochzuhalten.
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