WLFI Prognose: Trumps Stablecoin wackelt – was droht jetzt?
Trump-Stablecoin wackelt: War das der Startschuss für den nächsten Stablecoin-Crash? Stablecoins gelten als „digitales Bargeld“ im Kryptomarkt: Token, die möglichst stabil bei 1 US-Dollar notieren sollen und deshalb oft als Parkposition, Trading-Basis oder Zahlungsrail genutzt werden. Genau deshalb sind De-Peg-Momente so heikel. Wenn ein Stablecoin seine Dollar-Parität verliert, trifft das nicht nur Spekulanten, sondern Liquiditätspools, Kreditmärkte und gesamte Ökosysteme – im Extremfall entsteht eine Kettenreaktion.
Das prominenteste Beispiel bleibt Terra: Als der algorithmische Stablecoin UST im Mai 2022 aus dem Peg kippte, folgte ein Vertrauensbruch, der den zugehörigen LUNA-Mechanismus in eine Abwärtsspirale zog und das Netzwerk kollabieren ließ.
Vor diesem Hintergrund sind selbst kleine Abweichungen ein Alarmsignal, weil sie zeigen, wie schnell Marktpsychologie und Marktmechanik zusammenwirken. Genau so ein Moment war am 23. Februar 2026 beim Trump-nahen Stablecoin USD1 zu beobachten: kurz unter 1 Dollar – und dann die schnelle Erholung.
USD1 am 23. Februar 2026: De-Peg-Versuch und „koordinierter Angriff“
Nach Angaben mehrerer Medien rutschte USD1 am 23. Februar 2026 zeitweise bis in den Bereich von rund 0,994 US-Dollar und kehrte anschließend rasch Richtung Peg zurück. Der Emittent World Liberty Financial (WLFI), der mit der Trump-Familie in Verbindung steht, sprach öffentlich von einem „koordinierten Angriff“.
Wichtig ist die Trennlinie zwischen Narrativ und technischer Realität: Laut WLFI seien keine Smart Contracts oder Wallets kompromittiert worden; der Vorfall habe sich auf Social-Media-Zugänge und die begleitende Marktreaktion konzentriert. Das passt zu einem Muster, das man bei großen, politisch aufgeladenen Projekten immer wieder sieht: Die eigentliche Attacke zielt nicht zwingend auf Code, sondern auf Vertrauen und Liquidität – also darauf, ob Marktteilnehmer in der Stressminute verkaufen oder halten.
Für die Einordnung entscheidend ist außerdem die Frage nach der Deckung: WLFI bewirbt USD1 als vollständig gedeckt und 1:1 einlösbar; als Backing werden unter anderem Dollars und US-Government-Money-Market-Funds genannt. Das reduziert das „Terra-Risiko“ (algorithmischer Mechanismus ohne klassische Sicherheiten) deutlich – eliminiert aber nicht das Risiko von Marktstress, Liquiditätsengpässen oder Reputationsschocks. Unterm Strich zeigt der Mini-De-Peg weniger ein Zerbrechen der Deckung als die Realität: In einem angespannten Markt reichen Minuten, um einen Stablecoin zur Zielscheibe zu machen.
Stablecoins dominieren Ethereum und Tron – bekommt Bitcoin eine zweite Chance?
Während der jüngste De-Peg bei USD1 vor allem Fragen zur Resilienz einzelner Emittenten aufwarf, lohnt sich der Blick auf die Infrastruktur dahinter. Der globale Stablecoin-Markt wird heute klar von der Ethereum-Blockchain und Tron dominiert. Der Großteil von USDT- und USDC-Transaktionen wird auf diesen Netzwerken abgewickelt – wegen niedriger Gebühren (insbesondere bei Tron), hoher Liquidität und gewachsener DeFi-Ökosysteme (vor allem bei Ethereum). Bitcoin spielt im Stablecoin-Settlement bislang faktisch keine Rolle. Das liegt weniger an fehlender Nachfrage, sondern an der Architektur: Bitcoin wurde primär als Settlement-Layer und Wertspeicher konzipiert – nicht als vielseitige Smart-Contract-Plattform.
Doch genau hier könnte sich perspektivisch etwas ändern. Sollte es gelingen, die Reputation und Sicherheit von Bitcoin mit moderner Layer-2-Technologie zu kombinieren, entstünde ein neues Spielfeld. Layer-2-Lösungen lagern Transaktionen aus, erhöhen die Skalierbarkeit und ermöglichen komplexere Anwendungen, während die finale Sicherheit weiterhin vom Bitcoin-Layer-1 verankert wird. In einem solchen Setup wären theoretisch auch Stablecoins, DeFi-Protokolle oder tokenisierte Real-World-Assets denkbar – nur eben mit Bitcoin als Basis.
Ein Projekt, das genau diesen Ansatz verfolgt, ist Bitcoin Hyper. Das Konzept kombiniert die Sicherheit des Bitcoin-Mainnets mit der Flexibilität der Solana Virtual Machine (SVM). Durch die Integration der SVM sollen schnelle, kostengünstige Smart-Contracts ermöglicht werden, während Zero-Knowledge-Proofs (ZK-Proofs) Transaktionen bündeln und effizient auf Bitcoin zurückführen. Eine Bridge-Struktur verbindet Layer-1 und Layer-2, sodass Assets zwischen den Ebenen transferiert werden können. Ziel ist ein performantes Ökosystem, das technisch näher an Solana liegt, aber das Vertrauen der Bitcoin-Marke nutzt.
Mehr über Bitcoin Hyper erfahren

Im laufenden Presale verweist das Projekt auf starke Nachfrage und positioniert sich als infrastrukturelle Wette auf ein erweitertes Bitcoin-Ökosystem. So wurden schon über 31,5 Mio. Dollar investiert. Sollte sich die These durchsetzen, dass Stablecoins langfristig stärker auf reputationsbasierte Settlement-Layer setzen, könnte genau hier ein strategischer Hebel liegen.
Mehr über Bitcoin Hyper erfahren
Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten. Zudem ist der Autor möglicherweise selbst in die Vermögenswerte investiert, wodurch ein Interessenkonflikt entstehen kann.